7 wichtige Erkenntnisse zu Content Marketing

By Adi Zumbühl In content marketing, social media No comments
Nr. 1: Content war schon immer King

Der Red-Bull «Stratos Sprung» gilt als Meilenstein der Content Marketing Geschichte. Inhalte werden jedoch schon seit Start des World Wide Webs auf Internetseiten publiziert. Heute gehen User in erster Linie online, weil sie Informationen suchen. Für die breite Masse ist Content die wichtigste «Online-Anwendung» überhaupt. Heutzutage ist das Level von Content Marketing höher denn je – in jeder Hinsicht.

Nr. 2: Content kann Marketing-Budgets entlasten

In erster Linie geht es beim Content Marketing darum, organische Reichweite aufzubauen, Interessenten zu gewinnen und diese zu Kunden zu machen. Selbstverständlich sollen bestehende Kunden ebenfalls mit guten Inhalten gebunden werden. Ein massgeschneidertes Content-Programm schafft längerfristig jedoch meist auch Abhilfe für zu stark belasteten Marketing-Budgets. Gutes Content Marketing kann auf den User in jeder Phase des Kaufentscheidungsprozesses einen positiven Einfluss haben.

Grafik: Typischer Kaufeintscheidungsprozess eines Kunden / Quelle Online Mar­ke­ting Rock­stars »

Nr. 3: Content ist nicht gleich Content-Marketing

Bei vielen Inhalten gibt es Überschneidungen innerhalb verschiedener Formate. So können beispielsweise Community-Content, Corporate Publishing sowie Hilfebereiche ein Teil der Vertriebsform von Content Marketing sein. Definitiv keine Überschneidungen gibt es bei als «Anzeige» gekennzeichnetem Content und bei Produkte-Platzierungen in Content-Umfeldern jeglicher Art.

Nr. 4: Content Marketing ist kein Hype

Gutes Content Marketing bringt in den meisten Fällen ordentlich Reichweite. Hinzu kommt, dass in den letzten Jahren die Preise von bezahlten Ad’s sowie AdWords (SEA) stetig gestiegen sind und zeitgleich der Erfolg solcher Einsatzmittel schlechter geworden ist. Weg von kurzfristigen und kostspieligen Aktivitäten, hin zur langfristigen Methode. Kurz gesagt: Paid-Owned-Earned! Einsatz der Budgets in ein langfristiges Medienangebot. Durch Owned- und Earned-Media die Marketing-Effizienz in kleinen Schritten, dafür aber nachhaltig erhöhen.

(Grafik: POEM-Modell / Quelle Online Mar­ke­ting Rock­stars »)

Nr. 5: Auf die Aktualität kommt’s an

Es macht keinen Sinn eine Content-Strategie mit dem Ansatz «So, nun kratzen wir jeglichen Content zusammen, den wir finden können, pappen diesen auf unsere Seite, motzen das Alte ein bisschen auf und gut ist.» zu fahren. Content erzeugen, nach dem niemand sucht, ist Zeitverschwendung. Content muss sich am Bedarf des Users orientieren. Mit gutem Beispiel voran geht hierbei die Firma Schwarzkopf, welche genau diese Strategie umsetzt. Nach welchen Themen rund um Pflege & Beauty gesucht wird, analysiert Schwarzkopf aufgrund des Suchvolumens auf deren Webseite. Aufgrund dessen wird wiederum weiterer Content produziert und somit Bedürfnisse gestillt.

Nr. 6: Facebook spielt bei Content Marketing eine zentrale Rolle

Nicht auf Facebook generierte Inhalte sind damit gemeint – nein, in erster Linie dient Facebook hierbei als mächtiges Werkzeug für die Verbreitung von gutem Content. Wo es vor ein, zwei Jahren noch wesentlich einfacher war, ist heute die organische Reichweite über Facebook doch sehr limitiert. Aber auch hier steigt diese abermals durch Popularität und Relevanz der Beiträge. Als zusätzlicher Vertrieb über Anzeigen und Promoted Posts bietet Facebook zudem die nötigen Mittel, um Reichweite auf günstigem Wege einzukaufen.

Nr. 7: Der Aufwärtstrend hält an

Die abnehmende Effizienz bezahlter Medien sowie die zunehmende Attraktivität von eigens kreiertem Content sind klare Zeichen dafür, dass Content Marketing einen Aufwärtstrend durchlebt. Trotz dem grossen Durchhaltevermögen, welches man zum Start benötigt, setzen immer mehr Unternehmen auf eine solche Strategie. Langfristig und durch Einsatz sowie Engagement scheint es sich zu lohnen. Diesen Trend bestätigt auch die nachfolgende Grafik aus einer Studie von Facit Research und Horizont aus dem Jahre 2013.

Grafik: Content Marketing-Budgets werden steigen / Quelle HORIZONT & Facit »